Interreligiöser Untericht

 

Interreligiöser Unterricht

An der Wilhelm-Leuschner-Schule findet im Bereich des Religionsunterrichts ein spannendes Projekt statt. Im vierten Schuljahr nehmen die Schülerinnen und Schüler am „Interreligiösen Unterricht“ teil. Ziel des Unterrichts ist der Dialog zwischen Christentum und Islam. Dementsprechend wird dieser gemeinsam von der Pfarrerin der Martinsgemeinde in Heuchelheim und Kinzenbach, Frau Weber, mit den islamischen Religionslehrerinnen, Frau Mansur und Frau Derya, vorbereitet und auch durchgeführt.  

 

Wir alle leben in einer multikulturellen Gesellschaft, die auch von einer religiösen Heterogenität geprägt ist. Auch in der Schule bildet sich diese Vielfalt ab, welche das Team des interreligiösen Unterrichts nutzen möchte.
Das Projekt bietet den Kindern einen Raum, in dem Inhalte der eigenen Religion mit denen anderer Glaubensrichtungen diskutiert und verglichen werden können. Hierbei steht der respektvolle Umgang miteinander im Fokus und die gemeinsamen Werte trotz verschiedener Religionen werden großgeschrieben. Anlehnend an unserem Leitbild „Gemeinsam einzigartig sein“ entfalten die Kinder ihre interreligiöse Kompetenz und lernen die Geschichte, Philosophie, Zeremonien, Gebete, Bräuche und Bekenntnisse verschiedener Religionen kennen. Im Zentrum stehen hierbei die zwei Religionen, die in unserer Schule auch am meisten vertreten sind, das Christentum und der Islam. Die Kinder erforschen unterschiedlichste Bereiche der Religionen, indem sie beispielsweise Kirchenfenster gestalten, arabische Kalligrafien malen, die Bibel und den Koran untersuchen, sich mit dem islamischen Glaubensbekenntnis auf arabisch beschäftigen, Geschichten beider Religionen lesen und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken. Durch die Vertreter beider Religionen, bietet der Unterricht die Möglichkeit auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und fachkundige Antworten zu bekommen. Die Inhalte beschränken sich dabei nicht auf diese zwei Religionen, sondern auch auf andere Glaubensrichtungen. Hierbei kommen auch Kinder zu Wort, die anderen Religionszugehörigkeiten angehören und ihre eigenen Erfahrungen mit der Gruppe teilen können. Durch den Dialog innerhalb und zwischen den Religionen werden die Kinder auch ihrer eigenen Religion und Religionszugehörigkeit bewusster. Beispielsweise wurde nach der Behandlung der 5 Säulen im Islam diskutiert, was denn die wichtigsten Säulen in ihrem Glauben seien. Dieses Projekt möchte Vorurteile abbauen und diesen keinen Raum geben, sondern den offenen und toleranten Austausch untereinander in den Mittelpunkt stellen.



Flexible Eingangsstufe

 



Ganztagskonzept

 



Lernzeit / Lerninsel

 



Ideenwerkstatt

 



Interreligiöser Unterricht